Wir waren zum Zusatzkonzert der Broilers, einen Tag vor dem „eigentlichen“ Konzert, in der Waldbühne Berlin. Eine schöne Location, gerade auch wegen der hohen Ränge, so hat jeder was vom Konzert. Das Zusatzkonzert war nicht so stark besucht, wobei das aus meiner Sicht kein großer Nachteil ist, man hat mehr Platz und muss nirgends lange anstehen. Als Supportbands traten Slime und Flogging Molly auf. Eine schöne Kombi und gute Einstimmung auf die Broilers.
Das Konzert an sich war echt gut. Einzig der Weihnachtseinspieler mitten im Sommer… Den hätte man weglassen und stattdessen noch zwei andere Nummern reinpacken können. Hin und zurück sind wir e-gescootert… Das hat zwar Spaß gemacht, aber Dank unterschiedlicher Tarifmodelle, schlechtem Internetempfang, Parkverbotszonen etc. war das auch irgendwie ziemlich anstrengend, nervenaufreibend und im Endeffekt auch teuer…
Die Toten Hosen – 40 Jahre Alles aus Liebe TourSupport 1: Tim VantolSupport 2: Thees Uhlamann & BandSupport 3: Feine Sahne Fischfilet
Konzerthighlight war ein kleines Mädchen, welches zusammen mit Monchi die Festwiese „abgerissen“ hat.💪
Die Toten Hosen Die Toten Hosen
Es war ein schönes Konzert – oder Mini-Festival – und ein schöner Abend. Die Festwiese war mit 55.000 Leuten gefüllt. Nach zwei Jahren Corona-Pause etwas ganz Besonderes. Ich hätte mich zwar auch gefreut mal wieder an den Störmthaler See zu fahren, aber ok. Trotzdem, bis auf die Warteschlangen vor Merch, Essen und Toi Toi, lief eigentlich alles für uns reibungslos. Angereist bin ich mit der Bahn – 3 Stunden im Regionalzug, dafür für nur 9 Euro 👍
Tim Vantol waren gut, kann man sich anhören. Thees Uhlmann & Band mag man oder nicht. Ich hab mich sehr gefreut, für meinen Geschmack hätten aber noch ein paar Hits der ersten beiden Platten mehr ins Set gekonnt. Feine Sahne Fischfilet ware klasse wie immer, auch in neuer Besetzung. Das Konzert der Hosen war super, inkl. der drei Zugaben. Beim letzten Highfield-Besuch wurden aber Konfetti und Feuerwerk abgefeuert… Wahrscheinlich in Leipzig aufgrund irgendwelcher Auflagen verboten? Jedenfalls, das wäre für die Show noch ein Highlight gewesen. Punkrock hin oder her. Ich, in meiner Eigenschaft als Zuschauer, fand das sah damals sehr spektakulär aus. Das hätte ich mir für gestern auch gewünscht. Also vielleicht einen Punkt Abzug ansonsten war alles top!
Es ist nun leider schon fast wieder eine Ewigkeit her: das Highfield 2015. An dieser Stelle möchte ich noch einmal in Erinnerungen schwelgen an die vier schönen Tage am Störmthaler See.
Die Anreise war, nunja, etwas „staubig“
Los ging’s Donnerstag mit Anreise und Aufbau. Wir waren zwar etwas spät dran, da wir aber diesmal nicht bei den „Wilden“ sondern im „Grüner Wohnen“ campierten, fanden wir dennoch einen super Platz. Zelt und Pavillions aufgebaut, Grill an – das Festival konnte starten. Nicht ganz unerwähnt soll das nächtliche Gewitter bleiben, welches den ansonsten immer irgendwie, irgendwo lauten Zeltplatz mit einmal verstummen ließ… danach machten die Wolken aber – bis auf eine kleine Ausnahme – immer einen Bogen um das Festivalgelände!
Richtig los ging es dann aber erst am Freitag mit den ersten Bands:
Adam Angst
Ich kenn genau zwei Lieder, die hat er auch gespielt. Ich war also zufrieden. Ansonsten war es ein sehr kurzweiliger Festivalauftakt.
Feine Sahne Fischfilet
Feine Sahne Fischfilet waren erst die zweite oder dritte Band überhaupt und entweder war noch viel Energie vorhanden oder keine Ahnung, das Publikum war jedenfalls voll da. Bengalos oder wie auch immer wurden gezündet, streckenweise war nicht viel von den Jungs auf der Bühne zu sehen. Und dann ging das Konzert los. Und auch hier das gleiche Spiel… Unglaublich. Tolle Show, verrücktes Publikum, aus meiner Sicht eines der Highlights.
Schlechte Sicht bei Feine Sahne Fischfilet
Madsen
Gewohnt gut, mehr kann man dazu eigentlich nicht schreiben. Natürlich waren auch ein paar Lieder vom neuen Album dabei. Zwischendurch haben sie aber auch ein paar Oldies, teilweise aus der Klamauk-Kiste, gespielt. War auf jeden Fall lustig und hat der Stimmung keinen Abbruch getan.
Frittenbude
Frittenbude habe ich mir nur wegen „Mindestens in 1000 Jahren“ angeschaut. Meine Musik ist es definitiv nicht. Die Jungs waren auch bisschen verpeilt, das ist halt Kunst… mindestens in 1000 Jahren. Naja, insgesamt war es die eine Stunde warten, die teilweise doch recht anstrengend war, trotzdem wert.
Clueso
Cluseo zauberte einen bunten Teppich verschiedenster Stile auf die Bühne, das war schon toll anzusehen. Von Hits über Hip-Hop-Einlagen bis hin zum großen Finale, welches definitiv nicht für Menschen geeignet war die unter epileptischen Anfällen leiden.
Stilsicher überall
So, wer bis hier hin tatsächlich gelesen und sich vielleicht gefragt hat was der Titel mit dem Text zu tun hat – hier die Auflösung: Der Samstag begann insgesamt ganz Festival-typisch eher gemach und unaufgeregt. Irgendwie muss aber dann doch die Zeit bis zur ersten Band vertan werden und was liegt näher als an einem heißen Tag die Füße im campeigenen Pool zu kühlen. Irgendwann war da noch eine Melone und überhaupt das wäre doch die Idee, wenn man die Melone so weitergeben könnte.. mit den Füßen zum Beispiel. Und wenn dann jemand das Ding fallen lässt oder ins „Aus“ befördert dann muss er ein Gläschen hiervon bzw. davon trinken. Zwei Stunden später war irgendwie der Pool leer, alle nass inkl. der Stühle, die Melone in mit Panzertape beklebte Hälften geteilt und alle fragten sich warum überall Melonenstückchen klebten. Aber es ist Festival, also ab unter die Dusche, so dass denn möglich war und dann auf zur nächsten Band.
Grisu bewacht das „Spielgerät“
The Gaslight Anthem
Nicht meine Musik. Ging schon, aber würde ich kein Geld für Tickets ausgeben.
Alligatoah
Für Alligatoah-Tickets würde ich auch nicht unbedingt Geld ausgeben. Zudem war das Publikum, welches ja an und für sich die ganzen drei Tage das gleiche war, irgendwie schräg und leicht aggressiv drauf. Vielleicht standen wir auch einfach schlecht. Naja, auch hier wollten wir eigentlich nur ein Lied hören und das kam erwartungsgemäß ebenfalls zum Schluss. Also nutzten wir die Zeit für eine Runde Rie-sen-rad, Rie-sen-rad…
Blick vom Rie-sen-rad über das Festivalgelände
Dropkick Murphys
Stimmungsvoller ging es dann bei den Dropkick Murphys zu. Das perfekte Warm-Up für den großen Headliner.
The Offspring
The Offspring – eine der Bands die wir früher hoch und runter hörten. Das Konzert der Hammer. Alle Hits dabei. Wahnsinn. Definitiv das Festival-Highlight. Nur die Zugabe war, naja, nicht vorhanden. Das trübte etwas die ansonsten tolle Show.
Der Sonntag brachte dann neben dem Abbau, welchen wir glücklicherweise noch vor Beginn des Regens abschließen konnten, noch einmal tolle Bands, für die allein sich schon die Anreise gelohnt hätte.
The Subways
Schon ein paar mal gesehen, trotzdem immer wieder super. Die zwei bzw. drei verstehen es das Publikum zu begeistern!
Donots
Die Donots habe ich bisher noch nie gesehen, von daher eine Premiere. Kann man sich auf jeden Fall anhören.
LaBrassBanda
Was soll man sagen? Wer nach diesem Auftritt nicht völlig durchgeschwitzt auf die Wiese gesunken ist, der hat irgendetwas verkehrt gemacht. Definitiv immer wieder ein Erlebnis mit welcher Energie die Jungs die Massen begeistern.
Lieber ein LaBrassBanda-Konzert als 10x Fitness-Studio
Flogging Molly
Super, einfach super, aber ehrlich gesagt hätte ich nach LaBrassBanda noch eine „Band“ Pause gebraucht 😉
Swing a little more…
Broilers
Der krönende Abschluss des Festivals! Besser hätte dieses Wochenende nicht zu Ende gehen können.
Fazit: Für mich ein Higlight des Jahres. Camping ist zwar immer noch nicht meins, aber einmal im Jahr fetzt das schon. Ich freu mich auf 2016.
Die Schattenseite: selbst eine Woche nach dem Festival war noch nicht aller Müll beseitigt
Das zweite Broilers Konzert in diesem Jahr, also das zweite für mich, fand vor der herrlichen Kulisse der Dresdner Altstadt am Elbufer statt.
Der Blick auf Elbflorenz – immer wieder beeindruckend
Die Stimmung war einfach sensationell. Von 20:45 Uhr bis kurz vor 23:00 Uhr lieferten die Broilers eine Bühnenshow vom Feinsten. Pyrotechnik und Feuerwerk zum krönenden Abschluss inklusive.
Beginn der Show
Die Setlist ließ auch keine Wünsche offen. Alte und neue Hits reihten sich harmonisch aneinander. Auch wenn Sammy einfach einen Song überspringen wollte. Dafür gab es „Cigaretts and Whiskey“ als Dreingabe. Selbstverständlich garniert mit der Ansage, dass dieses Konzert unter den Top 5-Broilers-Konzerten ist. Es kam zumindest ehrlich rüber, wie auch das Versprechen wiederkommen zu wollen. Von mir aus jederzeit gern!
Zum Geburtstag schenkte mir Krissi Karten für LaBrassBanda. Am Wochenende war es dann endlich soweit. Der Hammer um es kurz zu fassen.
Rewind!
Das Publikum war bunt gemischt und von jung bis alt alles vertreten. Das hatte ich so ehrlich gesagt nicht erwartet, tat der Sache aber auch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Vorband VAIT konnte sich auch hören lassen und stimmte die Menge schon ordentlich ein. Überhaupt, gibt es sonst nur langweilige Fahrstuhlmusik zu hören bis die Künstler endlich die Bühne betreten, wurde bei diesem Konzert alles dafür getan die Stimmung von Anfang an hoch zu halten. So stürmten die Jungs aus dem Süden schlussendlich zu „Nordisch by Nature“ die Bühne und die Party begann. Zwischendurch musste sogar eine Fünf-Minuten-Pause eingelegt werden um die Großraumsauna Alter Schlachthof zu lüften.
Olaf Schubert als Special Guest
Das Konzert dauerte etwa zwei Stunden, die viel zu schnell vergingen. Trotzdem waren wir alle so durchgeschwitzt vom tanzen und springen. Unglaublich. Da fällt es auch nicht sehr ins Gewicht, dass sie leider nicht Nackert gespielt haben. Zum Abschluss noch eine kleine Kostprobe… Rewind! Das gleiche Lied nochmal.
Gestern waren wir in Mnchen zum Robbie Williams Konzert. Es war spektakulr und durchaus unterhaltsam. Vor allem die Bhnenshow und die riesige LED-Kulisse rechtfertigten die doch nicht gerade billigen Ticketpreise und die ber 400 Kilometer Anfahrt.
Beginnen wir bei den Tickets. Ich hatte zwei Tickets in einem Block mit eventueller Sichtbehinderung gebucht. Das mache ich, eventuell, nicht noch einmal. Denn, die eventuelle Sichtbehinderung entpuppte sich als mehr oder weniger vollstndige Sichtbehinderung. Zunchst machte sich somit Ernchterung breit.
Blick von unseren eigentlichen Sitzpltzen
Dann beobachteten wir aber, wie rote Bndchen verteilt wurden. Wir fragten nach und siehe da: die Bndchen berechtigten zum Eintritt in den Innenraum. Super. Wir lieen uns zwei Bndchen geben und verlieen unsere, zwar berdachten, aber sichtbehinderten Pltze.
Im Endeffekt war es zwar viel Glck, doch wer auch immer entschieden hat diese Bndchen zu verteilen – Danke. Wir htten sonst einiges verpasst. Angefangen von der unglaublich imposanten (ich mchte nicht unterstellen, dass hier ein gewisser jemand vielleicht etwas selbstverliebt ist) Bhnenkonstruktion, bis hin zu den Special-Effects, den Leinwandeinblendungen und den sich bewegenden Bhnenaufbauten. Noch dazu haben wir so ca. 22 pro Karte gespart.
Robbie kommt zu Beginn der Show vom oberen Bhnenrand eingeschwebt
Zahlreiche Special-Effects hatte die Bhnenshow zu bieten. Die berdimensionalen Kpfe fuhren brigens auf der Bhne hin und her.
Das Konzert dauert insgesamt ca. 2 Stunden und endete mit „Angels“. Whrend die Fans den Ohrwurm lautstark zu Ende sangen, verlie Robbie still als letzter die Bhne.
Freitag und Samstag jeweils drei Stunden Party mit den Ärzten. Es war GROßARTIG! Historisch, außerdem. Wie oft saß bzw. stand Vom Ritchie wohl schon am Schlagzeug der Ärzte?