Halten wir fest, es war glcklicherweise nicht ganz so hei wie letztes Jahr. Also vom Wetter her. Ansonsten war es ein groartiges Festival! Nachdem nun der Staub aus den Klamotten gewaschen und zumindest schon teilweise von den Zelten abgeklopft ist, mchte ich einmal kurz auf das letzte Wochenende zurckblicken.
Los ging es arbeitsbedingt am Freitag gegen 16 Uhr in Glashtte. Zumindest fr mich, denn Krissi war schon einen Tag vorher da und hatte bereits alles organisiert. Glcklicherweise. Glcklicherweise leben wir auch in Deutschland, dem Land ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen. Juhu. Die Anreise gestaltete sich dementsprechend zgig und unkompliziert.
Das Festival startete dann fr uns gegen 20 Uhr. Die erste Band hie Maximo Park. Super Truppe, auch wenn sie nicht meinen Lieblingssong gespielt haben. Ein Teil der Gruppe hat ca. zur Halbzeit auf die Green Stage zu Flogging Molly gewechselt. Da steppte auf jeden Fall ziemlich der Br. Man htte sich fast rgern knnen bis zum Schluss bei Maximo Park geblieben zu sein. Aber auch nur fast.

Die Headliner am Freitag waren Billy Talent. Aber so pralle waren die nicht – auer die Lieder vom ersten – h zweiten, also ersten bekannten – Album: Fallin Leaves und Red Flag. Htten sie die ganzen anderthalb Stunden immer abwechselnd spielen sollen.
Am Samstag bauten wir uns zunchst einen Pavilion als Sonnenschutz. Gibt es etwas an einem Pavilion zu beachten? Nicht viel, auer das man nicht unbedingt die Verbindungsstcke vergessen sollte. Da half nur Panzer-Tape.

Nun stand zumindest unser Haus, auch wenn wir uns spter noch ein stabileres zulegten. Und zu jedem Haus, wie sollte es anders sein, gehrt auch ein Haustier.

Weiter ging es an diesem Samstag dann irgendwann natrlich auch mit Musik. Die genaue Reihenfolge wei ich leider nicht mehr, aber ich glaube wir starteten mit Jennifer Rostock.

Danach ging es weiter mit NOFX und Pennywise… alles nicht so mein Geschmack, aber okay. Der Kracher des Abends waren ja sowieso Deichkind. Und das absolut zu Recht. Yippie, yippie, Yeah….

Zurck auf dem Zeltplatz ging es dann weiter bis tief in die Nacht mit Unterhaltung powered by betrunkenem Zeltnachbarn und Knicklichtern.

Sonntag, letzter Tag und Abreise. Also das ganze Germpel inkl. Mll, dreckig und staubig, wieder zurck zum gefhlt 1.000.000 Km entfernten Parkplatz schleppen. Glcklicherweise schafften wir aber alles wegzupacken bevor der Wind und etwas Regen aufzogen. Allein besuchte ich dann Thees Uhlmann (die anderen aen und chillten) der fr Frank Turner kurzfristig eingesprungen war. Schne Musik. Interessant war dabei aber auch zu beobachten, wie die Bhnentechnik whrend des Auftritts teilweise heruntergefahren wurde, aufgrund des starken Windes. Tat der Sache aber keinen Abbruch.

Danach spielten Madsen. Einer der besten Acts des Festivals, definitiv. Und mein persnlicher Ohrwurm des Festivals: „So coooooool bist du niih-icht…. so guuhhuut kenn ich dih-ich.“ Wenn ich ein Lied des Festivals benennen msste, das wre es. Oh, nein, (schon wieder Samstag), warte, ich verga: „Spielt den selben Song nochmal!“

Auf Madsen folgten dann zum groen Finale die Die rzte aus Berlin… aus Berlin. Was soll man dazu sagen. Lustig, frhlich spielten sie wie eh und je ganze 32 Songs in knapp drei Stunden bis Mitternacht. Vielleicht waren Deichkind etwas ausgelassener mit ihrer Bhnenshow, vielleicht pogten mehr Menschen bei Madsen, vielleicht hatten Jennifer Rostock die anrchigeren Sprche, aber hey: Die rzte aus Berlin… aus Berlin. Was soll man dazu sagen? Es gibt nur einen Gott.

Danach ging es ab nach Hause mit etwas Stau und Umweg. Um drei war ich im Bett. Herrlich, kein Staub.