Fliegende Teddybären und Spannung bis zum Schluss

Es dauerte gerade einmal zwei Minuten bis die Teddys aufs Eis durften. Ein Treffer der Marke haltbar, aber was soll’s. Nicht einmal zwei Minuten brauchten die Gäste anschließend um den 2:0 Rückstand zu egalisieren. Glücklicherweise konnte Patrick Jarrett zwei Minuten vor dem Ende doch noch das Spiel für die Eislöwen entscheiden.

Was also zwei Minuten im Eishockey bedeuten können, wurde in diesem Spiel wieder einmal eindrucksvoll demonstriert. Gerade liegst du noch ziemlich souverän in Front, im nächsten Moment musst du dich wieder mit aller Macht gegen eine drohende Niederlage stemmen. Immerhin mit Erfolg. Es war nicht unbedingt ein hochklassiges Spiel, aber auch kein Spiel eines Letzten gegen den Vorletzten (das zweite Drittel muss an dieser Stelle ausgeblendet werden). Die Mannschaft zeigt auf jeden Fall das sie gewinnen möchte und alles dafür gibt. Das ist sehr gut. Auf der anderen Seite offenbarte sich aber auch, warum die Eislöwen derzeit im Tabellenkeller zu finden sind. In der Verteidigung hapert es teilweise doch gewaltig. Wie einfach die Gegner die Pucks in unserem Drittel erobern können ist unbegreiflich. Und dann kommt noch diese kollektive Black-Out-Phase, wie beim Doppelschlag zum 2:2-Ausgleich. Das kann einmal passieren, aber mittlerweile war es schon das gefühlte 10. Spiel hintereinander, indem sich die Eislöwen binnen Minuten die Butter vom Brot nehmen ließen. Diesmal gab es wenigstens ein Happy-End. Hoffentlich kommt so Stück für Stück das Selbstvertrauen wieder.

Teddybär-Toss 15.01.2012

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Das komplette Spiel findet man btw. bei YouTube im Eislöwen-Channel.

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