Das Geld hätte man sich sparen können

… zumindest als Freezers-Fan. Mir persönlich war es ja ziemlich egal wer das Spiel gewinnt. Ich wollte einfach völlig neutral Eishockey genießen, als Ersatz, da ich die Partie der Eislöwen nicht sehen konnte (3:2 n.V. – Sieg gegen Heilbronn!).

Freezers vs. Berlin

Diesmal habe ich sehr nah an der Eisfläche gesessen

Zum genießen gab es allerdings wenig. Eine kleine Schlägerei nach 5 Minuten bildete schon das Highlight des gesamten Spiels. Danach war es für Hamburg nur noch peinlich und die Berliner trainierten locker leicht den Festagsbraten ab. Das 1:0 in Überzahl, sowie das 2:0 nach einem Konter waren schön herausgespielt und eiskalt abgeschlossen. Das 3:0 (das erste UZ-Tor glaube ich) brach den Nordlichtern dann endgültig das Genick. Die weiteren Tore fielen dann im „gefühlten“ Minutentakt. Dabei sah der Hamburger-Goalie Taylor mehr als unglücklich – um nicht zu sagen schlecht – aus. Ein weiteres UZ-Tor war noch dabei. Ich weiß aber gerade nicht mehr genau welches. Ist auch egal. So schlecht habe ich selten eine Mannschaft spielen sehen. Der Goalie, wie gesagt, hatte wirklich keinen guten Tag (wobei er mir auch schon beim letzten Besuch eher negativ auffiel). Die Angreifer würden einfach kein weit geöffnetes Scheunentor treffen und die Verteidiger, wenn sie denn nicht gerade die Überzahlsituationen verbocken, spielen allenfalls passabel.

Und die Berliner? Abgeklärt und abgezockt wie eh und je. Sie hatten aber auch ein leichtes Spiel mit so schwachen Freezers. Das letzte Drittel schalteten sie 2-Gänge zurück und verwalteten den Vorsprung geschickt. Nur die Fans im Gästeblock gaben auch im Schlussabschnitt richtig Gas. Überhaupt war ordentlich Stimmung in der Halle, was aber vor allem am Gästeblock lag. Der Rest des weiten Runds schwieg und lauschte den Gesängen aus Berlin. Wo soll die Motivation bei den armen Freezers-Fans auch herkommen?

Insgesamt also ein sehr dürftiges Eishockeyspiel, das in Berlin einen überaus verdienten Sieger gefunden hat.

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