Ausflug nach Berlin

Am letzten Wochenende gönnten wir uns einen Eishockey-Ausflug in die Hauptstadt. Dank der Lidl-9,99€-Aktion gab es hübsche Plätze im Unterrang für schmales Geld. Und für diese 9,99 € bekamen wir am Ende sogar viel geboten: Spiel + Overtime + Penalty-Shootout. Einzig der Nürnberger 4:3 n.P. – Erfolg drückte etwas auf die Stimmung.

Eishockey-Ausflug nach Berlin

Man sieht es schlecht, aber wenn man genau hinschaut erkennt man wie Walser zum 1:0 abzieht 🙂

Das Spiel in der ausverkauften O2-World begann mit einem Paukenschlag. Bully, Bully, Bully – Tor, Tor, Tor. Fast zumindest. Der erste Angriff der Berliner landet bei Walser der den Puck zum 1:0 in die Maschen jagte. Die Führung währte aber nicht lange. Nürnberg kam verdient zum Ausgleich. Insgesamt wurde das erste Drittel von beiden Mannschaften sehr schnell gespielt, wobei die Gäste optisch etwas im Vorteil waren. Das zweite Drittel begann mit einem 5:3 PP und einem Schlagschusstor von Regehr. In der Folge hatte Berlin mehrere gute Chancen in Überzahl, sowie im weiteren Spielverlauf. Sie versäumten es aber einen weiteren Treffer zu erzielen und legten somit den Grundstein für die spätere Niederlage. Dennoch, das dritte Drittel begann wie eh und je mit einem Tor für die Eisbären. Ustdorf umkurvte alle Gegner in einem sehenswerten Solo und versetzte die Anhänger in Extase. Das Spiel wurde nun aber allmählich immer langsamer. Auch die Abspielfehler nahmen zu. Nürnberg witterte nun die Chance doch noch etwas zu reißen und so nahm das Unheil seinen Lauf. Knapp fünf Minuten vor dem Ende erzielten sie das 3:2. Damit war die heiße Schlussphase eröffnet. Berlin dezimierte sich 30 Sekunden vor Schluss selbst und so hatten die Icetigers bei 6 gegen 4 die Chance zum Ausgleich. Sieben Sekunden vor Schluss trudelte der Puck dann auch ins Tor. Jubel bei den Nürnbergern, Stille im weiten Rund der Arena.

In der anschließenden Verlängerung tat sich nichts mehr und einzig Wilm traf für die IceTigers im Penalty-Schießen.

Damit endete der Ausflug zwar mit einer Niederlage, aber es hat sich dennoch gelohnt. Schon allein die Eindrücke, die man in dieser großen Halle sammelt, unglaublich. Das Intro, wenn auch schon oft gesehen, aber so stellt man sich doch das Event „Eishockey“ vor. „Hey, wir wolln die Eisbären sehen“… das nenne ich eine Vereinshymne! Vorgetragen von ca. 14000 Kelen, bekommt man einfach nur Gänsehaut. Nicht schlecht, nicht schlecht… 🙂

Was natürlich auch noch höchst erwähneswert ist: Die Eislöwen siegen in Schwenningen mit 2:4! In Schwennigen!!! Glückwunsch! Leider kann ich bis Mitte Dezember wegen Terminüberschneidungen kein Eislöwenspiel mehr live verfolgen. Mist!

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