Die erste Reihe

… der Eislöwen ist wirklich unglaublich. Vier Tore gegen Freiburg und immer nach dem gleichen Muster. Pass, Pass, Pass, Pass…. und plötzlich steht einer frei am langen Pfosten – Klingelingeling. So spielt man Eishockey.

ESC - EHC 24.10.2010

4 Punkte für Zurek (3G, 1A), Kaartinen (1G, 3A) und Jarrett (4A)

Zum Spiel selbst mag ich wie immer nicht viel schreiben – einen detailierten Spielbericht gibt es auf der offiziellen Homepage. Aber so ein paar Dinge die ich erwähnenswert finde. Zum einen das Tor von Jan Fadrny. Im Angriffsdrittel fängt er im Powerplay einen Befreiungsschlag der Wölfe ab, zieht vor das Tor und netzt freistehend über die Fanghand von Petrik zum 1:0 ein. Im Anschluss begann dann die Kaartinen-Jarrett-Zurek-Show. Immer nach dem gleichen Muster. Erst wird der Gegner im eigenen Drittel eingeschnürt. Dann wird schnell und direkt gepasst, bis einer den Puck nur noch einzuschieben braucht. Sensationell.

Im Tor der Eislöwen stand übrigens Kai Kristian. Der machte soweit auch ein ordentliches Spiel. Hatte aber bei seinen Gegentoren mitunter reichlich Pech. Beim ersten Gegentreffer fliegt der Puck zunächst über das Tor und springt dann unglücklich von der Plexiglasscheibe zurück. Leider genau vor den Schläger des Freiburger Angreifers. Unglücklich. Beim zweiten Treffer ist er chancenlos. Das dritte Gegentor war dann wiederrum Marke: Schuss – daneben – Bande – lange Ecke, freier Angreifer. Hm… Nur das vierte Gegentor geht auf seine Kappe. Da war die Fanghand nicht hoch genug. Trotzdem wurde er zum besten Spieler geehrt und ich denke für sein Alter und seine bisherigen Spielerfahrungen geht das auch in Ordnung.

Lustig war es im Fanblock. Da keine Gästefans zugegen waren, ging alles etwas lockerer von statten. Da wurden neue Lieder geprobt und „Derbysongs“ gefestigt (warum man allerdings „Abwasser“ proben muss… ;)) Beste Einwürfe zwischendurch: „Ihr müsst alle mitmachen, wir haben hier keine Trommel.“ und (zur gefühlt einzigen Trommlerin) „Trommel mal was! – Was denn? – Weiß ich auch nicht, ist doch egal.“ Wie gesagt, war alles sehr locker, dem Spielverlauf entsprechend.

Es war ein schöner Eishockeyabend mit leider nur knapp 2000 Zuschauern. Das könnte sich noch etwas bessern, immerhin wird seit zwei Jahren mal wieder schönes Eishockey geboten. Und an der Stimmung kann es eigentlich auch nicht liegen, die war meiner Meinung nach super. Also, Trikot aus dem Schrank kramen und nichts wie hin zum Derby am Freitag gegen WSW.

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