FidD*08

Ok, ich beschreib mal das Wochenende von vorn, denn dieses Wochenende begann schon am Donnerstag, cool nich? Kurz vor 16 Uhr hab ich mich zusammen mit drei Mitfahrern von Jena nach Dresden begeben. Grund für diese zeitige Abreise war eine Anatomie-Ausbildung im Präperiersaal der medizinischen Fakultät der TU-Dresden, organisiert vom DRK OV Dippoldiswalde. Ich persönlich war ja der festen Überzeugung das es erst 18:00 Uhr losgehen soll, dementsprechend zufrieden war ich als ich schon kurz vor sechs meine Mitfahrer abgesetzt hatte und richtung Uni-Klinik unterwegs war. Tja, aber falsch gedacht… ging schon halb sechs los und alle haben auf mich warten müssen… upps… Mit der leichten Verspätung ging es dann auch direkt los. Anfangs waren alle noch etwas skeptisch ob der Dinge die da jetzt folgen werden, doch als die Tücher weg waren und man einen ersten freien Blick auf die Toten hatte, löste sich die Anspannung und letzlich war alles dann doch nicht so eklig wie erwartet. Grund dafür ist zum einen das die Leichen in Formalin (?) eingelegt sind und so sehr konserviert daher kommen. Andererseits war der Präparierkurs auch bereits beendet so das alles bis zum letzten Nerv durchpräperiert war – von Haut, Fett und Blut war fast nichts mehr zusehen. Dadurch konnte man aber sehr gut die menschlichen Organe betrachten, die wir dann der Reihe nach fachmännisch erklärt bekamen. Sehr interessant und beeindruckend. Dafür hat es sich gelohnt Statistik ausfallen zu lassen.

Der Freitag begann dann bei meinem Dad auf Arbeit, bevor ich durch Glashütte gefahren bin um alle benötigten Utensilien für die FidD zu besorgen. Cühle und Anja waren derweile einkaufen. Dann haben wir alles auf den Berg geschafft, die Plane aufgespannt und ein bisschen Ordnung gemacht. Danach ging es für mich weiter zum DRK Blutspendeaufsteller einfahren und JRK-Gruppe betreuen.

Dann war endlich Samstag, der Tag der FidD. Die letzten Vorbereitungen begannen ab 14:00 Uhr. Weg freimähen, Datsche aufräumen, Klo aufbauen. Ich konnte nur leider nicht bei allen Aktivitäten helfen, da ich 16:00 Uhr noch zu einer Schauübung musste. Anlass war hier das Fest zum Jubiläum 100 Jahre Kinderheim Glashütte. Gestellt wurde ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Ich war hier für die Vorbereitung der Verletzten zuständig, also kurz gesagt hab ich den Verletzten Schock und Platzwunden angeschminkt. Danach hab ich die Schauübung noch gefilmt. Es lief auch alles gut ab. Die FFW Glashütte hat die Verletzten aus dem Auto befreit und später dem Rettungsdienst übergeben. Danach hieß es dann endlich FidD*08. Das Highlight des Abends war die Suche nach dem Datschenkönig. In mehreren Disziplinen mussten sich 10 Teilnehmer beweisen um am Ende KönigIn der Datsche zu werden. Die erste Disziplin war Bierstechen, hier mussten die Teilnehmer eine Bierdose anstechen und dann so schnell wie möglich leeren. Danach galt es einen Wiener im Schokoladenmandel in Rekordzeit zu verdrücken. Als wäre das nicht genug musste danach eine hochprozentige Cocktailmischung aus einem Becher mittels 50cm Strohhalm gesaugt werden. Anschließend startete der Wettlauf einmal den Berg hinab und wieder hinauf. Im Finale standen sich dann Cornelius, Anja und Egge gegenüber. Es galt einen Baumstamm durchzusägen und dabei Fragen zu beantworten (pro richtige Antwort 1s Zeitgutschrift). Egge konnte sich dabei souverän durchsetzen und sicherte sich die Krone. Später konnte Stribbi im Stuhltanz noch die zweite Krone gewinnen und somit Tina als Titelverteidigerin enttrohnen. Insgesamt war es denk ich eine lustige Feier, die für mich etwa halb vier endete… 🙂

Der Sonntag bestand dann nur noch aus Aufräumen und abends noch Grillen. Das war’s. Schönes Wochenende.

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