Geschenke basteln, Retter bewerten und Patienten tragen

Dieses Wochenende war ich wieder voll mit DRK-Zeug beschäftigt. Grund war das Feuerwehr Jubiläum 150 Jahre FFW Glashütte. Am Freitag bastelten wir das Geschenk für die FFW zusammen. Ein „Notfallset“, also in der Hauptsache Alkohol… 😉 Danach ging es dann noch zur Festveranstaltung die mit „nur“ 2h den Rahmen nicht sonderlich sprengte. Immerhin gab es danach noch Essen und Interessantes im Zusammenhang mit Glashütter Geschichte ist auch bei rumgekommen.

Der Samstag stand dann im Zeichen des Orientierungslaufs. Los ging es um 7 Uhr. Die Schiedsrichtereinweisung haben wir typischerweise nicht geschafft, aber immerhin waren wir realtiv pünktlich. Danach noch Zeug zusammengesucht, Mimen aufgeladen und dann gings ab auf die Erben. Dort stand schon unser Unfallfahrzeug, ein alter, roter YUGO bereit. Die Fronttüren gingen auf, der Kofferraum nicht. Also mussten wir das Schloss abmontieren, was dank YUGO-Leichtbauweise recht einfach möglich war… 🙂 Danach bauten wir das Szenario auf, schlugen ein paar Dellen in den YUGO und schminkten die Mimen. Dann ging es schlag auf schlag. Ein Truppe nach der anderen erreichte unsere Station. Leider war der Zeitplan so eng gestrickt, das wir pro Mannschaft nur ein Zeitfenster von fünf Minuten hatten. Trotz Stoppuhr und pausenfreier Abwicklung der Truppen staute sich alles auf. Die letzten Mannschaften mussten über eine Stunde vor unserer Station warten. Die meisten meinten aber, das sich das Warten dennoch gelohnt hatte, da es bei uns für alle etwas zu tun gab.

Während wir am Samstag die Kameraden der Feuerwehr auf ihre Erste Hilfe Kenntnisse bewerteten, gingen wir am Sonntag selbst bei zwei Schauübungen mit an den Start. Beweisen mussten wir nicht all zu viel. Hauptsächlich ging es um die Übernahme von Patienten und den Abtransport. Trotzdem ergibt es ein hübsches Bild wenn FFW und DRK zusammenarbeiten.

Sonntagabend war noch Grillen angesagt, so dass es erst Montag nach Jena zurück ging.

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