Platz 5 und ich war nicht dabei

An diesem Wochenende fand wieder das DRK-Highlight des Jahres statt, der Kreiswettbewerb. Leider konnte ich aufgrund einer Sportverletzung nicht mitstarten. Dafür war ich Schiedsrichter, was ja auch nicht so schlecht war. Jedenfalls hat unsere Truppe den 5. Platz errungen und sich erstmals vor den „Großen“ platziert. Lediglich 65 Punkte trennten die Mannschaft vom späteren Sieger Dippoldiswalde. Von einer Siegchance zu sprechen wäre sicher etwas vermessen, dennoch in anbetracht der Tatsache das die ersten fünf innerhalb von 65 Punkten rangieren hätte der ein oder andere Platz noch rausspringen können. Sei’s drum. Nachmittags ging es dann noch weiter mit dem JRK-Wettkampf. Unsere Truppen erreichten Platz 9 und 10. Immerhin nicht Letzter. Insgesamt kann man also zufrieden sein und für das nächste Jahr auf Besserung hoffen.

Nun kurz zu den persönlichen Highlights des Wettkampfs… nach ungefähr 10 Minuten angeregter Diskussion hatten wir dann den optimalen Plan wie der Bewertungsbogen auszufüllen ist… der Hauptschiedsrichter an meiner Station war in der Bewertung absolut lässig und hat sich nicht an Kleinigkeiten hochgezogen… nur eine Mannschaft erreichte die volle Punktzahl – Liebenau… die schlechteste Truppe an unserer Station war der spätere Sieger ;)… in punkto Disziplin gibt es zwischen den Gruppen unheimliche Unterschiede, vom organisierten Chaos bin hin zum paramilitärischen Trill war alles vertreten… wenn man keine Zeit zum Schminken hat, sieht es doof aus… wenn man keine Ahnung hat, verärgert man andere Leute ziemlich… 15 Leute + ein Farbkaste = viel Spaß… der Zeitplan für den JRK-Wettkampf war wohl etwas zu optimistisch geplant… Kinder stellen mitunter komische Fragen, sind dafür aber (meist) sehr fürsorglich…

Am Sonntag ging es dann noch zu den Unihockey Igels Dresden. Ja, und was soll man sagen… Das Ding hätte nicht verloren gehen dürfen. Zweimal konnte Dresden einen Rückstand egalisieren, mit zum Teil sehr schön herausgespielten Toren. Vor allem der erste Treffer für Dresden war sehenswert, als nach einem schönen Solo die Sololäuferin auf ihre frei stehende Mitspielerin passte und die per Direktabnahme verwandelte. Ebenso der dritte Treffer der Dresdnerinnen, als die frei vor dem Tor stehende Schützin genau maßnahm und den Ball in den oberen, rechten Winkel beförderte. Leider gelang den Berlinerinnen aber noch kurz vor Schluss das 5:5. In der Overtime konnten sie dann sogar noch aus dem Gewühl heraus den entscheidenden Treffer erzielen und die Punkte mit nach Berlin nehmen. Damit verloren die Igels den vorletzten Platz und beenden die Saison leider auf den letzten Platz. Doch zum Glück steigt niemand ab… 🙂

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